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Die privaten Krankenversicherer mit der höchsten Nettorendite

09.04.2015

Im Bilanzteil des aktuellen „Rating Private Krankenversicherung“ des Map-Reports(VersicherungsJournal 24.3.2015) wird unter anderem auch eine Rangliste der Nettorendite im Zwölfjahresdurchschnitt aufgeführt.

Die Gesellschaften mit der höchsten/niedrigsten Nettorendite

Als einziger Anbieter hatte der Debeka Krankenversicherungs-Verein a.G. eine Rendite von über fünf Prozent zu verzeichnen. Auf den Plätzen zwei und drei liegen die DEVK Krankenversicherungs-AG und der Deutscher Ring Krankenversicherungs-Verein a.G. mit Werten von über 4,5 Prozent.

Dahinter folgen angeführt von der Signal Krankenversicherung a.G., der Süddeutschen Krankenversicherung a.G. (SDK) und der Continentalen Krankenversicherung a.G. iunsgesamt 19 weitere Gesellschaften mit Nettorenditen oberhalb der Vier-Prozent-Marke.

Die privaten Krankenversicherer mit der höchsten Nettorendite (Quelle: Map-Report 872)

Die übrigen zehn aufgeführten privaten Krankenversicherer lagen mit ihren Werten zwischen 3,96 und 3,55 Prozent. Am schlechtesten schnitt die Landeskrankenhilfe V.V.a.G. ab. Die Arag Krankenversicherungs-AG, die Mannheimer Krankenversicherung AG und die Württembergische Krankenversicherung AG lagen bei unter 3,8 Prozent.

Die privaten Krankenversicherer mit der niedrigsten Nettorendite (Quelle: Map-Report 872)

So schlugen sich die Branchengrößen

Von den zehn nach Vollversicherten (2013) größten privaten Krankenversicherern landete kein Anbieter im unteren Drittel der Rangliste. Lediglich vier dieser Gesellschaften blieben unter dem Branchenschnitt von 4,17 Prozent.

Für die Axa Krankenversicherung AG weist der Map-Report einen Wert von glatt vier Prozent aus, die Central Krankenversicherung AG liegt knapp darüber. Nur hauchdünn unterhalb der durchschnittlichen Nettorendite lagen die Barmenia Krankenversicherung a.G. und die Huk-Coburg Krankenversicherungs-AG.

Nettorendite der nach Vollversicherten größten privaten Krankenversicherer (Quelle: Map-Report 872)

Einer der wesentlichen Vorteile der privaten Versicherer gegenüber den gesetzlichen Krankenkassen sind laut Map-Report-Chefredakteur Reinhard Klages die Erträge aus Kapitalanlagen als zweite Geldquelle neben den Beitragseinnahmen. Der Erfolg der Kapitalanlagepolitik werde dabei durch die Nettorendite reflektiert.

„Für die korrekte Interpretation sollten die aufmerksamen Betrachter allerdings einige Faktoren wie die Anlageform und die Risikostruktur der Kapitalanlage berücksichtigen. Zudem gilt es aber auch, den Zeitpunkt der Kapitalanlage und die Realisierung außerordentlicher Erträge genauer unter die Lupe zu nehmen“, erläutert Klages.

Bezugshinweis

Weitere Details zu insgesamt 17 Kennzahlen in den Bereichen Bilanz, Service und Vertrag von 19 bis zu 32 privaten Krankenversicherern können im Map-Report Nummer 872 „Rating Private Krankenversicherung“ (16. Auflage) nachgelesen werden.

Die Studie ist lieferbar als (nicht druckbare) PDF-Datei für 77 Euro und als gedrucktes Heft für 85 Euro, jeweils einschließlich Mehrwertsteuer. 

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